sonntag | 12. februar 12 | 17 uhr

mahmoud turkmani & barry guy

mahmoud turkmani: gitarre, oud
barry guy: kontrabass


barry guy

 

 

Mit Mahmoud Turkmani und Barry Guy sind zwei in der Schweiz lebende kulturelle Grenzgänger zu Gast. Zwei überragend starke Persönlichkeiten, die aus grossen kulturellen Gegensätzen faszinierende persönliche Musiksprachen entwickelt haben.

 

Der innovative Komponist, Gitarrist und Oudspieler Mahmoud Turkmani gilt als Erneuerer und Brückenbauer zwischen zeitgenössischer westlich-klassischer und arabisch-traditioneller Musik.
Barry Guy ist mit dem von ihm mitgegründeten London Composers Orchestra bekannt geworden und zählt zu den führenden zeitgenössischen Komponisten Englands. Zugleich gilt er als einer der kompetentesten Bassisten für Alte und ganz neue Musik.

www.barryguy.com

www.mahmoudturkmani.com

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in zusammenarbeit mit der ig für feines kino:

 

aula rebsamen romanshorn

freitag | 20. januar 2012 | 20.15 uhr
bar aperitivo ab 19.30 uhr

ya sharr mout

Dokumentarfilm von Sabine Gisiger über den
libanesischen Gitarristen und Oud-Spieler
Mahmoud Turkmani | CH 2008


mahmoud turkmani

 

Der Film erzählt die abenteuerliche Geschichte eines libanesisch-schweizerischen Musikprojektes, von der Suche nach Zwischentönen in Zeiten des allseits heraufbeschworenen Kulturkampfes zwischen Orient und Okzident. Und er erzählt die bewegte Geschichte des Mannes, der das Projekt initiiert hat: Mahmoud Turkmani, aufgewachsen in Halba im Norden Libanons, musikalisch ausgebildet in der Sowjetunion, heute wohnhaft im Kanton Bern. Gemeinsam mit dem Berner Videokünstler Michael Spahr und mit klassischen Musikern aus Aegypten und dem Libanon spielt Mahmoud Turkmani in der arabischen Welt gegen musikalische, politische und religiöse Dogmen an – mit Klängen und kalligraphischen Bildern von ergreifender Schönheit.

 

www.mahmoudturkmani.com

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sonntag | 8. januar 12 | 17 uhr

arte saxophon quartett:
different worlds

beat hofstetter: sopransaxophon
sascha armbruster: altsaxophon
andrea formenti: tenorsaxophon
beat kappeler: baritonsaxophon


arte quartett

 

Wer im Dezember 2010 das Arte Quartett in Pierre Favres Grand Ensemble gehört hat, wird Appetit auf mehr bekommen haben. Das perfekt aufeinander abgestimmte und ausbalancierte Ensemblespiel war schlicht ein Hochgenuss...

Das 1995 gegründete Saxophonquartett ist mit seinen Projekten zwischen Neuer Musik und Jazz auch auf dem internationalen Parkett zur Ausnahmeerscheinung gereift. In seinem Programm „Different Worlds“ stellt das Arte Quartett Musik aus verschiedenen Kulturkreisen gegenüber: Atemberaubend schöne eigene Bearbeitungen von Themen aus der Schweizer Volksmusik, Kompositionen des Libanesen Rabih-Abou Khalil, in der jüdischen Tradition stehende Klezmer-Stücke des New Yorker Saxophonisten John Zorn und nicht zuletzt Kompositionen des Minimal Music-Komponisten Terry Riley.
Mit allen diesen Musikern hat das Arte Quartett in der Vergangenheit eng zusammengearbeitet. Faszinierende, authentische Interpretationen sind garantiert!

Ausschnitte aus dem Konzert
| www.arte-quartett.com

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samstag | 3. dezember 11 | 20 uhr
sonntag | 4. dezember 11 | 17 uhr

einführung: sa 3.12. | 19 uhr | johannestreff

j. s. bach: sonaten & partiten
für violine solo, bwv 1001-1006

john holloway_barockvioline

John Holloway

samstag:

Sonate g-Moll BWV1001
Partita h-Moll BWV1002

 

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Sonate C-Dur BWV1005

sonntag:

Partita E-Dur BWV1006
Sonate a-Moll BWV1003

 

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Partita d-Moll BWV1004

 

Es ist eine besondere Freude, den einzigartigen Werkzyklus Johann Sebastian Bachs integral vorstellen zu können. Der kompositorische Reichtum und die Tiefe des musikalischen Ausdrucks dieses musikalischen Mikrokosmos sind unvergleichlich. Freie, improvisatorisch anmutende Teile stehen neben streng komponierten Kompositionen, die mit gesanglich-lyrischen und tänzerisch-beschwingten Sätzen kontrastieren.


Mit John Holloway wird in der Alten Kirche eine prägende Musikerpersönlichkeit der letzten Jahrzehnte zu erleben sein. Seit er in den Neunzigerjahren mit der Gesamtaufnahme der Mysteriensonaten des Geigenvirtuosen H. I. F. Biber Interpretationsgeschichte geschrieben hat, zählt er zu den renommiertesten Vertretern seines Faches.

 

Besonders interessant an Holloways Interpretation ist die Tatsache, dass er die frühbarocke Geigenliteratur sehr genau kennt und so gleichsam auf dem Fundament der Vergangenheit sich dem Bachschen Werk nähert. Dieser Ansatz unterscheidet sich in vielen Aspekten von der Interpretation derjenigen Violinisten, die von der modernen Spielpraxis herkommen. Beim Label ECM hat John Holloway eine ausserordentlich stimmige, berückend schöne Interpretation der Sonaten und Partiten herausgebracht.

„Holloways Annäherung an Bachs Solosonaten geschieht aus einer lebenslangen Erfahrung mit Musik. Als Ergebnis entsteht ‚einfach‘ große Musik, keine Hervorkehrung einschüchternder Virtuosität, sondern eine Leichtigkeit, wie sie nur großen Musikern gelingt.“
Franzpeter Messmer Das Orchester 3/2007


www.johnholloway.org


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sonntag | 23. oktober 11 | 17 uhr

bärtsch, pupato, sha: ronin music

nick bärtsch: piano
andi pupato: perkussion
sha: bassklarinette


baertsch, pupato, sha

 

„Als beweglicher Organismus entscheidet unsere Band in Sekundenbruchteilen über Phrasierung, Spannung und Richtung der Musik - das lässt mich an einen Fischschwarm denken, der sich blitzschnell über dem Korallenriff verlagert. Sind die Fische schneller als der Gedanke? Im nächsten Moment ruhen sie wieder im Meer, als wäre nichts gewesen.” Nik Bärtsch

 

Der Züricher Komponist und Pianist Nik Bärtsch arbeitet seit Beginn der 90er Jahre an seiner RITUAL GROOVE MUSIC, vor allem mit seinem Zen-Funk Quintett „Ronin“, das er 2001 gründete.

Bei aller Vielfältigkeit ihrer Einflüsse lässt diese Musik stets eine eigene Handschrift erkennen. Zwar haben Elemente aus unterschiedlichsten musikalischen Welten in sie Eingang gefunden, von Funk über Minimal Music bis zu Klängen der japanischen Ritualmusik. Doch diese Formen werden nicht einfach nebeneinander gestellt oder zitiert, sondern verschmelzen zu einem höchst eigenständigen Stil. Das Ergebnis ist eine rhythmisch federnde, klanglich hochdifferenzierte Musik. Sie folgt dabei einer durchgehenden Ästhetik: mit minimalen Mitteln maximale Wirkung zu erzielen. Zusammengesetzt aus wenigen Phrasen und Motiven, die immer wieder neu und abwechslungsreich kombiniert und überlagert werden, entwickelt sie eine hypnotisch-suggestive Anziehungskraft.

Nik Bärtschs „Ronin” gilt als derzeit international erfolgreichste Schweizer Jazzband. In der Alten Kirche ist Ronin ohne Bass und Schlagzeug rein akustisch zu hören, was das Konzert zu einem ganz besonderen Ereignis machen wird.

 

www.nikbaertsch.com

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sonntag | 20. märz 11 | 17 uhr

divertimenti musicali

Stephanie Schacht_Traversflöte_Blockflöte
Fanny Pestalozzi_Violine
Martin Roos_Naturhorn
Ilze Grudule _Violoncello
Tina Speckhofer_Cembalo

 

Programm als PDF

Schacht, Pestalozzi, Roos

Das in Basel lebende Musikerpaar Stephanie Schacht und Martin Roos hat ein ausserordentlich reizvolles Programm mit barocken und frühklassischen „Divertimenti“ zusammengestellt, das vom weichen, sinnlichen Klang der Traversflöte und dem in der Kammermusik selten zu hörenden barocken Naturhorn geprägt ist. Neben bekannten Komponistennamen wie Georg Philipp Telemann, Domenico Scarlatti und Carl Philipp Emanuel Bach werden einige neue alte Komponistennamen zu entdecken sein. Den Werken ist eines gemeinsam: Die Spiellust und -freude auf höchstem Niveau. Die Ensemble-Mitglieder gehören zum grossen Kreis der Basler Alte Musik-Szene und sind in verschiedensten Ensembles und Orchestern aktiv. Kennengelernt haben sich die Cembalistin Tina Speckhofer, die Geigerin Fanny Pestalozzi und die Flötistin Stephanie Schacht beim Studium im Ausland an dem „Koninklijk Conservatorium” in Den Haag, das zu den wichtigen europäischen Ausbildungsstätten für Alte Musik zählt. Der bekannte Hornist Martin Roos hat bei Thomas Müller an der Scola Cantorum Basiliensis Naturhorn studiert.

ausschnitte aus dem konzert | http://www.martinroosalphorn.ch/

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sonntag | 13. februar 11 | 17 uhr

werke der klassischen moderne

György Ligeti_Bagatellen für Bläserquintett //
H.-U. Lehmann_Triplum für 3 Bassklarinetten //
L. Dallapiccola_Goethe-Lieder für Mezzos. und 3 Klarinetten // Edgard Varèse_Octandre //
Igor Stravinsky_Oktett

 

Bläserensemble der
Zürcher Hochschule der Künste ZHdK
Elmar Schmid_Leitung

Holzbläser

Der Übergang von der romantischen Epoche zur „klassischen Moderne“ brachte nicht nur eine Aufwertung, sondern in mancher Hinsicht eine eigentliche Emanzipation der Blasinstrumente gegenüber den dominanten Streich- und Tasteninstrumenten mit sich. Viele Komponisten experimentierten mit unkonventionellen Besetzungen und entsprechend ungewöhnlichen klanglichen Möglichkeiten. Die differenzierte Klangfarbenpalette der Bläser spielte beispielsweise bei Igor Strawinsky oder Edgar Varèse, aber auch bei der „Groupe des Six“ oder etwa bei Paul Hindemith eine herausragende Rolle.
Das Bläserensemble der ZHdK unter der Leitung von Elmar Schmid wird ein exklusives Programm mit Schlüsselwerken der klassischen Moderne präsentieren, gewissermassen ein musikalisches Pendant zu Picasso, Klee, Mondrian und Kandinsky... Das detaillierte Programm folgt.
Der musikalische Leiter Elmar Schmid zählt nicht nur zu den renommiertesten Klarinettisten der Schweiz, er hat als Dozent für Kammermusik und Klarinette an der ZHdK mit seinem unbestechlichen Gehör und seiner akribischen Arbeitsweise eine ganze Generationen von Schweizer Musikern geprägt. Elmar Schmid arbeitet beispielsweise nicht nur regelmässig mit Heinz Holliger und Andràs Schiff an den Ittinger Pfingstkonzerten zusammen, er ist als Spezialist für Neue Musik auch festes Mitglied des Collegium Novum Zürich. Mit den „Oberwalliser Spillit” hat er nicht nur eines der bemerkenswertesten Schweizer Folkloreensembles mitgegründet, sondern auch originelle Projekte im Grenzbereich Folklore und Neue Musik initiiert.

zeitungsbericht | abendprogramm | konzertausschnitte

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sonntag | 9. januar 11 | 17 uhr

uakti


Matthias Ziegler_Flöten solo

Matthias Ziegler

Kreative, exklusive Soloprogramme gehören mittlerweile zum festen Bestandteil der ‚klangreich’-Programme, und es ist eine besondere Freude, mit Matthias Ziegler diese kleine, aber feine Tradition fortsetzen zu können.
Die vom Klang der Flöte ausgehende Faszination wurde immer mit Sagenfiguren wie derjenigen des brasilianischen ”Uakti” oder ”Pan” und ”Marsyas” in Verbindung gebracht.
Der in Zürich lebende Multiflötenspieler Matthias Ziegler illustriert diese Erzählung von Uakti und die Geschichte von Marsyas, dem ersten Flötenspieler der griechischen Mythologie auf seiner Bassflöte. Ausgehend von Geschichten und aktuellen Ereignissen entstehen Kompositionen, die wiederum Ausgangspunkt für ausgedehnte virtuose und klangintensive Improvisationen sind - die Geschichten werden somit im Konzert weitergesponnen. Hierfür verwendet Matthias Ziegler teils selber entwickelte Instrumente, wie z.B. die Matusi-Flöte und die elektroakustisch verstärkte Bassflöte sowie Vierteltonflöten.
Durch gezielten Einsatz von Mikrofonen in den Flöten werden Geräusche hörbar gemacht, welche normalerweise nur in unmittelbarer Nähe des Instrumentes zu hören sind. Das Instrument wird gleichsam durch ein Vergrösserungsglas betrachtet. Dabei kommen Klänge zum Vorschein, die in einer Passage an Posaunensätze oder an einen a-capella-Chor und in der nächsten an Sinustöne elektronischer Musik erinnern.
Solistische Engagements beispielsweise als Soloflötist des Zürcher Kammerorchesters, vielfältige kammermusikalische Aktivitäten, Konzerte mit dem amerikanischen Bassisten Mark Dresser, dem Pianisten George Gruntz und dem Perkussionisten Pierre Favre sowie dem Collegium Novum Zürich spiegeln das breite Spektrum seines musikalischen Ausdrucks und seine vielseitigen Tätigkeitsbereiche.
Matthias Ziegler spielt eine Vierteltonflöte mit Sankyo/Kingma System, eine Kontrabassflöte von Kotato & Fukushima (Japan), eine Altflöte von Eva Kingma (Holland) sowie die von ihm selber entwickelte Matusi Flute.

ausschnitte aus dem konzert | rezension | http://www.matthias-ziegler.ch

 

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sonntag | 5. dezember 10 | 17 uhr

pierre favre grand ensemble

Pierre Favre_Schlagzeug_Percussion
Arte Quartett
Sascha Armbruster_Altsaxophon
Andrea Formenti_Tenorsaxophon
Beat Hofstetter_Sopransaxophon
Beat Kappeler_Baritonsaxophon
Frank Kroll_Soprano Sax_Bassklarinette
Samuel Blaser_Posaune
Philipp Schaufelberger_Gitarre
Bänz Oester_Kontrabass
Wolfgang Zwiauer_Bassgitarre

Pierre Favre Grand Ensemble

Nach seinen eindrücklichen Konzerten mit der Pipa-Spielerin Yang Jing und dem Musikerpaar Maya Homburger und Barry Guy kommt Pierre Favre nun mit seinem grossen Ensemble nach Romanshorn. Pierre Favre hat in den letzten Jahren intensiv und mit grossem Enthusiasmus für seine verschiedenen Ensembles komponiert. Favre schreibt so, wie er schon immer Musik gemacht hat, mit einer selbstverständlichen, natürlichen Musikalität, bei der Klangfarben und –nuancen eine ebenso grosse Rolle spielen wie die gekonnt angelegten Freiräume, die den Solisten eine inspirierende Bühne für solistische Ausflüge bieten.
Mit seinem neuen Projekt „Pierre Favre Grand Ensemble“ lässt Pierre Favre einen neuen musikalischen Kosmos entstehen. Die originale Orchestrierung ist Ausdruck der Sensibilität und der schöpferischen Ideen von Pierre Favre‘s Musikwelt.
Zwei wichtige Komponenten gibt es in der Gruppe. Auf der einen Seite sind die Saiteninstrumente zu nennen: Gitarre, Violoncello, Kontrabass und Bassgitarre, auf der anderen Seite die ganze Familie der Saxophone (Sopranino, Soprano, Alto, Tenor und Bariton), und als verbindende Elemente wirken Posaune und Schlagzeug. Der Glanz und die Tiefe der Saiten, der Gesang der Saxophone und die verbindenden Klangfarben der Posaune und der Perkussion fügen sich zu einer neuartigen Musik zusammen. Einer Musik jenseits der aktuellen Moden. (Webseite Pierre Favre)
In Pierre Favres Grand Ensemble spielt eine ganze Reihe hervorragender Schweizer Musiker. Mit dem Arte Quartett ist das aufregendste, perfekt aufeinander eingespielte Saxophonquartett der Schweiz integraler Bestandteil des Ensembles, und mit Philipp Schaufelberger, Gitarre, Wolfgang Zwieauer, Bassgitarre und Bänz Oester, Kontrabass schart der Meister eine exzellente Rhythmusgruppe um sich. Für improvisatorische Highlights sorgen der bekannte deutsche Saxophonist Frank Kroll und der junge Schweizer Posaunist Samuel Blaser.
Nicht alle Ensembles dieser Grösse sind für die akustisch anspruchsvolle Alte Kirche geeignet. Die Sensibilität Pierre Favres und die farbigen, differenziert angelegten Kompositionen garantieren jedoch ein ebenso exklusives wie singuläres Konzerterlebnis.

Ausschnitte aus dem Konzert

http://www.pierrefavre.ch

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sonntag | 31. oktober 10 | 17 uhr

a new tune: songs von henry purcell
und leonard cohen

Giovanna Pessi_Barockharfe
Susanna Wallumrød_Gesang
Baptiste Romain_Fidel_Geige
Jane Achtman_Gambe

giovanna Pessi

Die Grenzen zwischen klassischer Musik, Avantgarde, Pop, Folklore und Jazz wie auch zwischen Improvisation und Komposition werden immer fliessender, und die junge Basler Barockharfenistin Giovanna Pessi scheint sich mit bewundernswerter Leichtigkeit zwischen diesen Polen zu bewegen. Giovanna Pessi gilt nicht nur in Fachkreisen für Alte Musik als ausserordentlich talentiert. Als festes Mitglied des Christian Wallumrød Ensembles ist sie bereits an so renommierten Jazzfestivals wie Molde Jazz, Vossa Jazz, Ingolstädter Jazztage, Shared sounds Berlin oder Portland aufgetreten. Nach mehreren Einspielungen beim renommierten Label ECM mit den Ensembles des Lautenisten Rolf Lislevand und des Pianisten Christian Wallumrød erhält nun Giovanna Pessi die Gelegenheit, bei ECM ein erstes eigenes Projekt zu realisieren. Mitte November wird sie im alten Radiostudio von Lugano mit der norwegischen Sängerin Susanna Wallumrød das Projekt „A New Tune“ einspielen. Zusammen mit dem Geiger und Fidelspieler Baptiste Romain und der Gambistin Jane Achtman kreieren sie ein sehr persönliches neues Klangbild für Lieder und Instrumentalstücke von Henry Purcell, interpretieren aber auch „alte” Musik von Leonhard Cohen und neue eigene Kompositionen und Improvisationen.
Die Sängerin Susanna Wallumrød hat sich als sensible Singer-Songwriterin in der nordeuropäischen Musikszene einen Namen gemacht. Musikkritiker lobten ihre ausserordentliche Fähigkeit, sich fremde Songs auf persönlichste Weise anzueignen und zeigten sich fasziniert von der luziden Schönheit und der emotionalen Tiefe ihres Gesangs.
Dass der legendäre Musikproduzent Manfred Eicher sich auf dieses ungewöhnliche Crossover-Projekt einlässt, macht nicht nur neugierig, sondern bürgt auch für die herausragende Qualität dieses Projektes.
Es ist eine besondere Freude, dieses Programm nach einer langen und intensiven Probenphase und kurz vor der Aufnahme für ECM exklusiv in ‚klangreich’ vorstellen zu können.

Pressestimmen zu Susanna Wallumrød:
„Beautiful, spare, hypnotic. Her voice is extraordinary.“ Mojo (UK)
„She’s crafted 12 songs of skeletal and dolorous, hoar-frosted beauty possessed of an extraordinary understated power.“ BBC (UK)
”Sonata Mix Dwarf Cosmos is a hauntingly beautiful album that proves emotional depth and breath can be created with the simplest of lyrics, and the purest, most spacious musical landscapes.” All about jazz (US)

Susanna Wallumrød: http://www.myspace.com/susannasonata
Giovanna Pessi: http://www.giovannapessi.com

Baptiste Romain: http://www.baptisteromain.info

Jane Achtman: http://musicke-mirth.de/jachtman_vita

 

Zeitungsbericht

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sonntag | 14. märz 10 | 17h

concerto di viole: kontrapunkte

brian franklin: diskantgambe
brigitte gasser: altgambe
rebeka rusó: bassgambe
arno jochem: bassgambe

 

werke von orlando gibbons, richard mico, henry purcell, j.s. bach, georg christoph wagenseil, peter benary u.a.

Concerto di Viole

Das Gambenconsort CONCERTO DI VIOLE beschliesst das klangreich-Thema „Saiten“ mit einem Programm, das Werke aus der Hochblüte des Kontrapunkts präsentiert. Dazu erklingen aber auch stilistisch kontrastierende Werke aus der Frühklassik und der Moderne.
Das Ensemble CONCERTO DI VIOLE wurde 1989 in Basel gegründet und spielt seitdem in fast gleicher Besetzung. Die vier festen Mitglieder Arno Jochem, Brian Franklin, Brigitte Gasser und Rebeka Rusó haben zu verschiedenen Zeiten an der Scola Cantorum Basiliensis studiert und bringen reiche musikalische Erfahrungen mit unterschiedlichen Ensembles mit. Neben einer persönlichen Karriere mit anderen namhaften Ensembles und einer intensiven pädagogischen Tätigkeit widmen sich die vier MusikerInnen dem Consortspiel. Ihr spezielles Interesse gilt der Literatur für Gambenensemble des 16. und 17. Jahrhunderts. In verschiedenen auch grösseren Formationen haben sie zahlreiche CDs aufgenommen. Die jüngsten Aufnahmen mit dem Countertenor Andreas Scholl fanden über ein Fachpublikum hinaus grosse Beachtung.


Ausschnitte aus dem Konzert
| Programm

 

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sonntag | 14. februar 10 | 17h

uwe kropinski solo

uwe kropinski: akustische gitarre

Thomas Grossenbacher

 

Uwe Kropinski zählt zu den kreativsten, eigenständigsten und originellsten Jazzgitarristen der Gegenwart. Nach dem Studium der klassischen und der Jazzgitarre am Hanns Eisler Konservatorium Berlin spielte er zunächst sehr viel frei improvisierte Musik. Uwe Kropinski wurde auch im Westen bekannt als einer der wichtigsten Exponenten der überraschend grossen und populären oppositionellen Freejazzszene der DDR. 1986 setzte er sich in den Westen ab und wohnte zunächst in Köln, um 1998 nach Berlin zurückzukehren. Im Lauf der Jahre beschäftigte sich Uwe Kropinski intensiv mit den grossen Gitarrentraditionen Südamerikas, Spaniens und der USA und entwickelte eine unverwechselbare, eigenständige musikalische Handschrift, die nicht nur durch ihre Virtuosität, sondern auch durch den Ideenreichtum der Kompositionen und die überraschenden klanglichen und perkussiven Elemente fasziniert.
Überschwängliche Kritiken sind nachzulesen auf Uwes Website. Das vielleicht schönste Kompliment stand in der TAZ (Berlin): „Kropinski ist kein Gitarrist, der Mann ist eine Gitarre!"

ausschnitte aus dem konzert | zeitungsbericht | uwe kropinski

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sonntag | 17. januar 10 | 17h

solorezital thomas grossenbacher

thomas grossenbacher: violoncello

 

Programm und Biografie

Thomas Grossenbacher

 

 

Zwei Schlüsselwerke der Literatur für Violoncello solo stehen in Zentrum des Rezitals von Thomas Grossenbacher. Obwohl Bachs Solosuiten bald nach ihrer Entstehung in Vergessenheit gerieten und sich erst im letzten Jahrhundert im Konzertleben etablieren konnten, geniessen die Solosuiten heute bei vielen Cellisten eine Sonderstellung. Casals soll täglich aus den Solosuiten gespielt haben, und Rostropowitsch sagte: „Ohne Bach gibt es kein Leben für mich.“
Ebenso gehaltvoll ist Zoltán Kodálys 1915 komponierte Sonate für Violoncello solo einzuschätzen. Das expressive, packende und inspirierte Werk stellt musikalisch und technisch höchste Anforderungen an den Interpreten.
Mit Thomas Grossenbacher ist eine der aktuell prägendsten Schweizer Musikerpersönlichkeiten in der Alten Kirche zu hören. Thomas Grossenbacher wirkt nicht nur seit vielen Jahren als erster Solocellist des Tonhalleorchesters Zürich, er ist mit seinem „Trio Caleidoscopio“ und als Gastmusiker beispielsweise beim renommierten Carmina-Quartett auch kammermusikalisch äusserst aktiv. Thomas Grossenbacher geniesst nicht zuletzt als Dozent an der Hochschule für Musik und Theater Zürich einen ausgezeichneten Ruf.

Ausschnitte aus dem Konzert

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sonntag | 20. dezember 09 | 17h

musique simili: weihnachtskonzert

line loddo: gesang, kontrabass, violine,
perkussion | juliette du pasquier: violine,
kontrabass, gesang | marc hänsenberger:
akkordeon, gesang

Musique Simili

 

Musique Simili interpretiert die „musique des tziganes“ auf eigenständige und sehr persönliche Weise. Neben Melodien und Tänzen aus dem Balkan ist die Folklore des Mittelmeerraums die wichtigste Inspirationsquelle. Als Tochter eines Sarden und einer Südfranzösin singt Line Loddo in Okzitanisch, der Sprache des „rebellischen Frankreichs”. Die Musik von Musique Simili lebt stark vom betörenden, archaischen Gesang Line Loddos. Ebenso bemerkenswert ist aber auch das gefühlvoll-feurige Geigenspiel Juliette du Pasquiers und das flinke und akkurate Akkordeon Marc Hänsenbergers.
Musique Simili spielt in der Alten Kirche ein spezielles Programm, das aus okzitanischen Weihnachtsliedern und Ausschnitten des aktuellen Programms „Sol y Sombra“ besteht: Eine wunderbare Einstimmung auf Weihnachten!


rezension | www.simili.ch

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sonntag | 6. dezember 09 | 17h

pago libre: fake folk abgesagt!

the art of the duo

arkady shilkloper: wald-, flügel- & alphorn

john wolf brennan: piano

Pago Libre

 

Fake Folk ist ab- und ein vielversprechender Duoabend ist angesagt

Auch Musiker sind Menschen, die Fahrrad fahren und dabei selten, aber doch gelegentlich stürzen. Dem Violinisten Tscho Theissing wurde eine Tramschiene zum Verhängnis. Er brach sich beim Sturz die rechte Hand, weshalb das Ensemble Pago Libre leider alle Konzerte kurzfristig absagen musste.
Trotzdem wird nächsten Sonntag um 17 Uhr in der Alten Kirche Romanshorn ein grossartiges Konzert stattfinden. Die „bessere Hälfte“ von Pago Libre, der russische Hornist Arkady Shilkloper und der Innerschweizer Pianist mit irischen Wurzeln John Wolf Brennan werden ein Duoprogramm spielen. Arkady Shilkloper und John Wolf Brennan spielen seit über 15 Jahren in verschiedensten Ensembles zusammen. Diese langjährige musikalische Freundschaft lässt ein intimes Duospiel erwarten, das von traumwandlerisch sicherem, intuitivem Zusammenspiel lebt.  
Mit Arkady Shilkloper kommt ein Musiker von Weltruf nach Romanshorn. Mit sechs Jahren begann Arkady Shilkloper Horn zu spielen. Nach seiner Musikausbildung beim Militär und dem anschliesenden Studium startete er seine Karriere im Orchester des Bolschoi-Theaters. Parallel zu seinen klassischen Engagements begann er Jazz zu spielen. Seine unglaubliche Virtuosität, seine Musikalität und sein Erfindungsreichtum machten ihn nach der Öffnung des Ostblocks zum weltweit gefragten und bewunderten Solisten. Arkady Shilkloper hat das Waldhorn als lyrische Stimme im modernen Jazz etabliert. Nicht zuletzt ist Arkady Shilkloper ein auch in traditionellen Kreisen respektierter und hochangesehener Alphornbläser. Sein Duopartner John Wolf Brennan gehört seit langem zu den aktivsten und kreativsten Pianisten der Schweizer Musikszene. Brennan hat nicht nur als Pianist, sondern auch als Komponist einen exzellenten Ruf. Neben seinen inspirierten Klaviersoloprogrammen liessen Kompositionen für so bekannte Ensembles und Musiker wie das Moscow Ensemble for Contemporary Music, Evelyn Glennie, James Galway und viele weitere aufhorchen.

ausschnitte aus dem konzert| pagolibre

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donnerstag | 19. november 09 | einführung 19.45h | bar ab 19h

kino modern romanshorn

from mao to mozart- einführung von david stern

sonderveranstaltung in zusammenarbeit mit der IG feines kino

 

„From Mao to Mozart“ wird dieses Jahr dreissig Jahre alt. Murray Lerners legendärer Film über die Reise des Geigenvirtuosen Isaac Stern dokumentierte die Öffnung Chinas hin zum Westen auf einmalige und eindrückliche Weise. Die Neugier, der Enthusiasmus und die Lernbereitschaft der Chinesen für eine ihr fremde Kultur beeindruckte das westliche Publikum nachhaltig. Musik als völkerverbindende, universale Sprache der Menschheit wurde nicht zuletzt dank Lerners Film und Sterns Charisma zum geflügelten Wort.
David Stern, Isaac Sterns Sohn und aktueller Chefdirigent des Sinfonieorchesters St.Gallen, wird aus seinen Erinnerungen erzählen und auf persönliche Weise in den Film einführen!

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sonntag | 1.märz 09 | 17h

mytha new edition feat. betty legler

betty legler: voc,p, acc
hans kennel: alphorn, büchel
marcel huonder: alphorn, büchel
phil powell: alphorn
marc unternährer: alphorn

mytha

 

MYTHA befreit die Alphörner aus ihrer naturbedingten Begrenzung von spielbaren Tönen und emanzipiert sie zu vollwertigen Vehikeln ungehörter Polyphonien. Hans Kennel, Marcel Huonder, Phil Powell und Marc Unternährer spielen gleichzeitig Hörner verschiedener Grundstimmungen, verweben traditionelle Schweizer Volksmusik mit zeitgenössischen Einflüssen und sind die Protagonisten der Alpinen Weltmusik aus der Schweiz. MYTHA hat eine Bewegung von zahlreichen Nachfolgern ausgelöst.
Seit einiger Zeit ist die Sängerin und Songschreiberin Betty Legler als Special Guest zu MYTHA gestossen, und sie beeinflusst das Ensemble mit ihrem eigenwilligen Jodelgesang nachhaltig. Scheinbar schwerelos wechselt Betty Legler zwischen ihrer ätherischen Feenstimme und halsbrecherisch rasantem Jodel. Feinfühlig webt sie ihre Stimme zwischen die Naturhörner und fliegt mit umwerfender Sinnlichkeit und Kraft über deren Bordune und Grooves.

rezension | www.bettylegler.com   www.mytha.ch

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freitag | 6. und 13. februar |
aula rebsamen der primarschule

staunkonzerte

sonntag | 15. februar 09 | 17h | aula reckholdern

spielen! workshopkonzert

mit bertl mütter und den teilnehmern des workshops

Bertl Staunkonzert
zeitungsbericht |
workshop mit bertl mütter
 

 

nachdem bertl ziemlich ausführlich seine posaune in die einzelteile zerlegt und mit viel wasser und seife gründlichst gereinigt hat, spielt er ein paar unglaublich laute und aber auch flüsterleise und noch ganz andere töne

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sonntag | 8.februar 09 | 17h

schubert:winterreise:mütter

bertl mütter: posaune, stimme

bertl mütter

 

Bertl Mütter gehört zu den interessanten Persönlichkeiten der aktuellen österreichischen Musikszene. Als improvisierender Musiker setzt er sich bewusst mit der eigenen musikalischen Tradition auseinander. Bertl Mütter spielt nicht nur virtuos mit den schwierigsten instrumentalen Techniken wie beispielsweise den Multiphonics. Er ist ein multimediales Ereignis, bei dem sich vieles vielschichtig und assoziativ um Musik, Stimme, Sprache und Kommunikation dreht und wendet. Das lockere Parlieren in den „Mütterbriefen" oder die Zusammenarbeit mit prominenten Schriftstellern wie Gert Jonke und Franzobel haben darin ebenso Platz wie seine Projekte mit den bekannten Stimmakrobatinnen Lauren Newton und Erika Stucki.
Bertl Mütter wurde schlagartig bekannt mit seiner „Winterreise", die er 2001 im Schubertsaal des Wiener Konzerthauses zur Uraufführung brachte. Seine Nachkomposition der „Winterreise" mag im ersten Moment irritieren, vielleicht verstören, fasziniert aber als hochmusikalische, ganz persönlich empfundene und mit grossem Atem gespielte Performance.

ausschnitt aus dem konzert | rezension | www.muetter.at |

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sonntag | 11. januar 09 | 17h

liederabend irène friedli

irène friedli: mezzosopran
jens stibal: gitarre

irène friedli

 

Ein Liederabend für einmal nicht mit Klavierbegleitung, sondern mit dem Instrument, das den Sängern seit der Zeit des Minnegesangs am nächsten stehen dürfte, der Gitarre.
Die gebürtige Räuchlisbergerin Irène Friedli und der in Romanshorn ebenfalls bekannte Jens Stibal kennen sich seit ihrer gemeinsamen Basler Studienzeit. Irène Friedli studierte in der renommierten Gesangsklasse von Kurt Widmer. Heute ist sie festes Mitglied des Ensembles am Zürcher Opernhaus.
Der aus Hameln stammende Gitarrist Jens Stibal studierte bei Oskar Ghiglia in Basel und unterrichtet heute am Konservatorium Zürich. Jens Stibal war bereits in zwei Duoprogrammen in der Alten Kirche zu hören und begeisterte mit ungemein differenziertem und überraschend expressivem Gitarrenspiel.
Interpretiert werden Originalkompositionen für Gesang und Gitarre von John Dowland, Johannes Brahms, Manuel de Falla, Joaquín Rodrigo und Benjamin Britten.

ausschnitt aus dem konzert | rezension | konzertprogramm | www.opernhaus.ch www.jensstibal.de

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sonntag | 21. dezember 08 | 17h

irish ballads & christmas carols

kate dineen: sopran, harfe
robert getchell: tenor
raitis grigalis: bariton

white raven

 

Mit „White Raven" erfüllte sich die Irin Kathleen Dineen einen alten Traum. Die Sopranistin, die an der renommierten Scola Basiliensis mittelalterlichen Gesang studierte und dieses Fach heute auch lehrt, verbindet in ihrem A-cappella-Ensemble traditionelles irisches Liedgut mit einer frühen Mehrstimmigkeit. Das Resultat ist bezaubernd. „Purest gold" nannte „The Irish Times" den unverwechselbaren Klang des Ensembles, der Einfachheit und Natürlichkeit mit sängerischer Perfektion verbindet.
Einige der schönsten gälischen Lieder im unbegleiteten „sean nós"-Stil, irische und schottische Balladen, mittelalterliche Romanzen und traditionelle irische Christmas Carols werden in diesem Weihnachtsprogramm zu hören sein. Viele Lieder werden a cappella vorgetragen, aber bei einigen Stücken greift Kate auch in die Saiten ihrer keltischen Harfe.

ausschnitt aus dem konzert | www.whiteraven.info

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sonntag | 16. november | 17h

songs from the present

michael neff: trompete, flügelhorn, büchel
peter waters: klavier

neff waters

In „Songs from the Present" interpretieren der Trompeter Michael Neff und der australische Meisterpianist Peter Waters auf ebenso raffinierte wie verspielte Weise bekannte Songs von den Beatles über Stevie Wonder bis hin zu Eros Ramazotti. Peter Waters ist ein unkonventioneller Improvisator, der seine immense musikalische Erfahrung vom barocken Kontrapunkt bis hin zur Avantgarde nicht nur einbringt, sondern auch im Augenblick der Improvisation immer wieder in Frage stellt. Michael Neff ist in diesem Spiel der vielschichtigen Anspielungen, Überraschungen und Brüche ein idealer Partner. Seine klar formulierten, ausdrucksstarken bläserischen Beiträge kontrastieren den Klavierpart wirkungsvoll und erinnern an ganz grosse Figuren des Jazz wie Chet Baker und Miles Davis.

ausschnitt aus dem konzert | www.michael-neff.ch www.peterwaters.net

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sonntag | 2.november 08 | 17h

pippo pollina &
jean-pierre von dach

pippo pollina

 

Viele halten Pippo Pollina für eine der ursprünglichsten und authentischsten Stimmen des zeitgenössischen italienischen „canzone d’autore".
In Palermo geboren und aufgewachsen, lebt er seit 15 Jahren in Zürich. Sein Engagement in der Anti-Mafia-Bewegung Palermos, seine vielen Reisen und die damit verbundenen künstlerischen und menschlichen Begegnungen haben seine Lieder geprägt. Bekannt geworden ist Pippo Pollina auch durch die Zusammenarbeit mit bekannten „Berufskollegen" wie Linard Bardill und Konstantin Wecker.
Als Special-Guest wird sich in der zweiten Konzerthälfte auf außergewöhnliche Art und Weise der Gitarrist Jean-Pierre von Dach einbringen. Ein besonders feinfühliger Musiker, welcher bereits in den letzten Jahren bei Hunderten von Konzerten Pippo Pollina’s Weggefährte gewesen ist.

zeitungsbericht | www.pippopollina.com

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sonntag |
16. märz 08 | 17h

passionsgesänge

vokalensemble münchen &
gruppe für alte musik münchen

martin zöbeley: leitung

vokalensemble münchen

 

Das Vokalensemble München, das bereits vor zwei Jahren in der Alten Kirche gastierte, begeistert durch homogenen Chorklang und stilistisch ausgefeilte Interpretationen vor allem Alter, aber auch Neuer Musik. Der Theologe und Musikwissenschaftler Martin Zöbeley hat die seltene Gabe, grosses Fachwissen mit kreativer Imagination und Intuition zu verbinden. So haucht er den grossartigen Kompositionen der Renaissancekomponisten ungeahntes Leben ein.
Unter dem Motto „Sieben Worte“ stellt das Vokal Ensemble München im Zusammenwirken mit der Gruppe für Alte Musik München aussergewöhnliche Passionsmusik vor. Neben der selten zu hörenden Johannes-Passion des Münchner Hofkapellmeisters Ludwig Daser (Vorgänger von Orlando di Lasso) und der berühmten Passionsmotette „Da Jesus an dem Kreuze hieng“ von Ludwig Senfl werden Passionswerke der klassischen Moderne von Francis Poulenc, Paul Hindemith, Hugo Distler und Georgius Bárdos dargeboten. Mit dem Konzert will das Vokal Ensemble München auch einen nachmittäglichen Ruhepunkt setzen und darüber hinaus die Gelegenheit zur „musikalischen Einkehr“ bieten.
Die letzten Worte Jesu, besonders die am Kreuz gesprochenen, sind innerhalb des Passionsgeschehens noch einmal theologisch herausgehoben. Als Zusammenstellung aus den Evangelien sind die „Sieben Worte“ bis heute fester Bestandteil christlicher Frömmigkeitsbekundung. So ist es nicht verwunderlich, dass sich Komponisten seit Jahrhunderten davon inspirieren lassen, wobei sich der Bogen vom gregorianischen Choral über Vertonungen von Ludwig Senfl, Heinrich Schütz und Joseph Haydn bis hin zu zeitgenössischen Vertonungen spannen lässt.
Den Kern des Konzerts bildet die fünfteilige Johannes-Passion des Münchner Hofkapellmeisters Ludwig Daser (1529 – 1589), die im Jahr 1578 – zusammen mit Werken seines Nachfolgers Orlando di Lasso - gedruckt wurde. Die Komposition, die man zu den bedeutensten Passionsmusiken des 16. Jahrhunderts zählen darf, stellt in ihrer Vollstimmigkeit den genuin hohen sakralen Charakter der Schilderung des Leidens und Sterbens Christi – mit den sieben letzten Worten im Schlussteil - heraus.
Durchbrochen werden die einzelnen Passionsteile in ergänzender und kontrastierender Weise durch die anrührenden und dramatischen Kompositionen von Francis Poulenc, Paul Hindemith, Georgius Bárdos und Hugo Distler. Diese Stücke aus dem 20. Jahrhundert, in denen einzelne Aspekte des Passionsgeschehens herausgegriffen werden, dienen gleichsam als „Passionsbetrachtungen“.
Den Abschluss des Konzerts bildet die deutsche neunteilige Passionsmotette „Da Jesus an dem Kreuze hieng“ („ein geistlich Lied von den sieben Worten“) von Ludwig Senfl aus der Zeit um 1520. Der Text stellt eine Variante des später äusserst populären Liedes „Da Jesus an dem Kreuze stund“ dar; bei der Komposition handelt es sich wohl um die erste mehrstimmige Fassung des Liedes.

Programm | Portrait Vokalensemble München

mehr zum Vokalensemble München

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sonntag | 24. februar 08 | 17h

john cage: sonatas & interludes

petra ronner: präpariertes klavier

petra ronner

Kein anderer Komponist hat die Nachkriegsgeneration so stark geprägt wie John Cage. Sein Grenzen sprengendes, eigenständiges Denken, seine Kreativität und nicht zuletzt sein Humor beeinflussen die Kunstwelt bis heute. Zu seinen herausragenden Werken gehören die 16 Sonaten & 4 Zwischenspiele für präpariertes Klavier. Ihre subtile, poetische und eigenwillige Klangsprache lädt den Hörer ein, für etwa eine Stunde in eine faszinierend andere Klangwelt einzutauchen.

Petra Ronner
Studium der Literatur und Kunstgeschichte. Ausbildung zur Pianistin bei Tomas Bächli und Werner Bärtschi. Konzertiert solistisch sowie mit vokaler und instrumentaler Kammermusik mit Schwerpunkt im Bereich der zeitgenössischen Musik, zuletzt bei den Opernfestspielen München, Tonart Bern, Taktlos Zürich. Aufnahmen im Vexer Verlag St. Gallen. Sie realisierte Auftragskompositionen unter anderem von Hans-Jürgen von Bose, Mischa Käser, Hans-Ulrich Lehmann, Annette Schmucki, Martin Wehrli und Alfred Zimmerlin. Unterrichtet Klavier und Kammermusik in Zürich sowie ‚Ton und Komposition’ am Institut Innenarchitektur und Szenografie der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel. Veranstaltertätigkeit (Fabrikkomposition Rote Fabrik Zürich, GNOM Gruppe für Neue Musik Baden), Musik und Klangkonzepte für das Theater, ortspezifische künstlerische Klangarbeiten und Installationen. Petra Ronner hat sich als Spezialistin für zeitgenössische Musik immer wieder neu mit ihrem „unwohltemperierten Klavier“ - den Sonaten von John Cage - beschäftigt und diese intensive Auseinandersetzung in einer hörenswerten CD dokumentiert.

> 16.15h Einführung ins Werk durch Ch. Brühwiler (ca. 20‘)

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sonntag | 13. januar 08  | 17h

dakryon

maya homburger: barockvioline
barry guy: kontrabass
pierre favre: perkussion

dakryon

„Sehr alte und sehr neue Musik, Festgeschriebenes und Improvisation, ungewohnte Instrumentierung, konträre und doch bei genauem Hinsehen gar nicht so entfernte Spielweisen verbinden sich in dieser sehr klaren, transparenten Musik zu Meditationen von irisierender Schönheit. Aus den Polen schmilzt etwas tatsächlich Neues, das rätselhaft bleibt, aber alles andere als hermetisch ist...“

Die gebürtige Schweizerin Maya Homburger kann auf eine äusserst erfolgreiche Karriere als Barockgeigerin zurückblicken. In England wirkte sie in den renommiertesten Ensembles mit, die auf "period instruments" spielen. Sie war beispielsweise Konzertmeisterin bei keinem geringeren als John Elliot Gardiner. In England lernte sie ihren Mann, den Kontrabassisten, Komponisten und Leiter des berühmten „London Jazz Composers Orchestra“ Barry Guy kennen. Neben ihrer Karriere als Geigerin engagierte sie sich im Management des London Jazz Composer Orchestras. Die beiden sind seit wenigen Jahren in der Schweiz wohnhaft. In den letzten Jahren spielten sie vermehrt als Duo und realisierten dabei verschiedene Projekte, in denen sie Alte und Neue Musik auf sehr persönliche Weise verbanden.

Ihre CD Dakryon, bei welcher als Gast der grossartige Perkussionist Pierre Favre mitwirkt, erhielt u.a. den Preis der deutschen Schallplattenkritik.

Programm | Biografien von Maya Homburger und Barry Guy | Webseite von Maya Homburger und Barry Guy | mehr zu Pierre Favre

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sonntag | 18. november 07 | 17h

waterprojections

peter waters: klavier

peter waters

In waterprojections verbindet der australische Pianist Peter Waters Klassiker der Klavierliteratur von W. A. Mozart, Maurice Ravel und Claude Debussy mit eigenen Kompositionen und Improvisationen zum Thema „Wasser“. Peter Waters, der längere Zeit in St. Gallen wohnte und nun in Sardinien lebt, gehört nicht zu denjenigen Pianisten, die nur mit Virtuosität beeindrucken. Er verfügt auch über einen ungemein differenzierten, nuancenreichen  Anschlag und ein traumwandlerisches Gespür fürs „Timing“. Wer Peter Waters im Konzert erlebt, weiss oft nicht, wie ihm geschieht. Sein Spiel nimmt auf suggestive Weise gefangen.

Rezension | Programm

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sonntag | 21. oktober 07 | 17h

sounds of silence

metric art ensemble
flurina pfister: schlagzeug
reto baumann: schlagzeug
pit gutmann: schlagzeug
ueli kläsi: schlagzeug

wolfgang hessler: shakuhachi

 

metric art ensemble

Das metric art ensemble besteht aus professionellen Schlagzeugern, die seit ihrer Studienzeit zusammen musizieren. Ihr Wille, kontinuierlich zu arbeiten und regelmässig zu konzertieren, bewog die Musiker, das metric art ensemble zu gründen.
Die Mitglieder des metric art ensemble haben die unterschiedlichsten musikalischen Hintergründe. Die Bandbreite erstreckt sich von Jazz über Pop, Punk, Klassik bis hin zu improvisierter Musik. Aus diesem Grund wagt sich das metric art ensemble nebst zeitgenössischer Musik, Klassikern der Perkussionsliteratur und Eigenkompositionen auch an grenzüberschreitende Projekte.
Wolfgang Hessler ist in München aufgewachsen und hat dort an der Musikhochschule Kontrabass studiert. 1989 führte ihn der Weg als Musiker in die Schweiz, kurz darauf begann er das Studium der japanischen Bambusflöte Shakuhachi in der Tradition der Kinko-Schule bei Dr. Andreas Gutzwiller an der Musikakademie Basel. Im Bestreben, die Wurzeln dieser Kunst kennen zu lernen und seine Studien zu vertiefen, führten ihn mehrere Studienaufenthalte nach Tokyo zu Kawase Junsuke III, dem Oberhaupt der Chikuyusha, der ihm 2002 im Rahmen der Shihan-Menjo Zeremonie die Tradition übertrug und den Namen fuyûgen verlieh. Wolfgang Hessler lebt heute in Zürich, unterrichtet und tritt als Solist, mit Ensembles traditioneller japanischer Musik sowie in der freien Musikszene auf.

rezension

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sonntag | 23. september 07 | 17h

captured moments

charles davis: querflöten
sven götz: gitarren
steffen hollenweger: bass

Captured moments

Davis und seine beiden Mitmusiker spielen in extravaganter Besetzung aktuellen kammermusikalischen Jazz der Spitzenklasse. Dabei spannen sie einen weiten musikalischen Bogen von Rock, Folk und Pop über Bebop bis hin zur arabischen Musik. Die Darbietungen der drei strahlen eine stille Intensität aus, alles ist transparent und klar, frei von überflüssigen Attitüden, so dass die Eigenschaften der einzelnen Instrumente und die Interaktion zwischen den Musikern deutlich zu verfolgen sind. Und genau diese Momente sind wohl mit den „eingefangenen Augenblicken" aus dem Ensemblenamen gemeint. Die Vielfalt des Programms und die eigenständige Spielweise der drei Musiker fügen sich zu einem Ganzen zusammen, das in keine der üblichen Schubladen einzuordnen ist. Außerdem gelingt es dem Trio zu zeigen, dass es auch ohne Schlagzeug rhythmisch heiß hergehen kann.

mehr zu 'captured moments' | Zeitungsbericht: Ethnojazz der Spitzenklasse; Tagblatt 23.09.2007

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